Implantation in einem Schritt

Implantation in zwei Schritten

Implantologie

Seit mehreren Jahrzehnten kommen künstliche Zahnwurzeln, so genannte Implantate, anstelle von fehlenden einzelnen Zähnen sowie Zahnreihen zum Einsatz. Sie werden im Kieferknochen verankert und dienen als Basis für Kronen, Brücken oder Halteelemente für Prothesen. Im Jahr 1982 wurde die Implantologie als wissenschaftlich fundierte Therapie von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilhunde (DGZMK) anerkannt. Nach Schätzungen werden alleine in Deutschland heutzutage über eine Mio. Zahnimplantate pro Jahr in Patientenkiefern verankert – mit steigernder Tendenz und sehr guten Resultaten.

Vorteile bei der Versorgung fehlender Zähne.

  • Zur Versorgung einer Zahnlücke mit Hilfe eines Implantates, müssen im Gegensatz zu einer Versorgung mit einer Brücke die angerenzenden Zähne nicht beschliffen werden.
  • Es wird kein Knochen abgebaut, wie es bei fehlenden Zähnen passieren würde.
  • Implantate stellen hinsichtlich Funktion, Haltbarkeit und natürlichem Aussehen eine sehr gute Versorgung dar.
  • Implantate ermöglichen einen festen Prothesenhalt für eine sehr gute Kaufunktion.
  • Durch die vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten (Einzelimplantat, Pfeilerkonstruktion, etc.) bieten Implantate bei nahezu allen prothetischen Fragestellungen eine hochwertige Lösung.


Man kann heute nahezu jedem Patienten eine Implantation ermöglichen. Die wichtigste Voraussetzung stellt ausreichendes Knochenvolumen dar, damit das Implantat einen festen Halt hat. Es gibt jedoch Personengruppen, bei denen Implantationen mit höheren Risiken verbunden sind. Eine gründliche individuelle Untersuchung und Beratung in der Zahnarztpraxis ist hierbei unumgänglich.
Falls nicht mehr ausreichend Knochen vorhanden ist, kann dieser oftmals aufgebaut werden. Dabei wird entweder aus geeigneten Bereichen eigener Knochen entnommen, oder es werden Knochenersatzmaterialien verwendet.